Allgemeiner Studierendenausschuss
der HAW Hamburg
Als AStA vertreten wir die Interessen der Studierendenschaft (z.B. mit Kampagnen, Organisation von Demos und Kundgebungen, Förderung von Kulturangeboten) und sind eine zentrale Anlaufstelle für Fragen und Problemen rund ums Studium.
Im Parlamentssystem der HAW Hamburg übernimmt der AStA die laufenden Geschäfte, setzt die Beschlüsse des Studierendenparlament um und gewährleistet die studentische Selbstverwaltung gemäß gesetzlichen Vorgaben und lokalen Bedürfnissen.
Unser Konzept
Wofür wir stehen & kämpfen
Soziale & gesundheitliche Lage der Studierenden verbessern
Viele Studierende leben unter der Armutsgrenze, besonders in teuren Städten wie Hamburg. An der HAW zeigen viele psychische Belastungen. Nötig sind bessere finanzielle Unterstützung und mehr Teilhabe für mehr Bildungsgerechtigkeit.
Gesundheit fördern: Diskussionen und Positivbeispiele anstoßen.
BAföG-Kampagne: Aufklären, vernetzen, demonstrieren für ein faires BAföG.
Protest gegen Beitragserhöhung: Studentische Beiträge senken, nicht erhöhen.
Bezahlbarer Wohnraum: Mehr Wohnheime, Mieten runter.
Soziale Angebote sichern: Keine Kürzungen, Bargeldzahlung erhalten.
Ausfinazierung der HAW
Die HAW leidet unter massiver Unterfinanzierung durch politische Fehlentscheidungen. Das schwächt Lehre, Chancengleichheit und den Zusammenhalt. Besonders benachteiligte Gruppen sind betroffen. Statt Konkurrenz braucht es Solidarität und gemeinsame Forderungen nach besserer Finanzierung.
Proteste organisieren: Auf Missstände aufmerksam machen und Druck aufbauen.
Informieren & aufklären: Veranstaltungen und Veröffentlichungen zu Ursachen und Folgen der Unterfinanzierung.
Beteiligung ermöglichen: Studierende und Beschäftigte aktiv einbinden.
Bündnisse bilden: Mit anderen Hochschulen, Gewerkschaften, Initiativen und Parteien zusammenarbeiten.
Öffentlichkeit gewinnen: Die Hamburger Zivilgesellschaft für eine ausreichende Hochschulfinanzierung überzeugen.
Strategieentwicklung und Studienreform
Wir mischen uns aktiv in die Umstrukturierung der HAW ein – für eine Hochschule, die gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Prüfungsdruck, starre Regeln und Noten behindern kreatives, gesundes Lernen – das muss sich ändern.
Abschaffung der Prüfversuchsgrenze: Initiative oder Antrag in Hochschulgremien einbringen.
Projektstudium einführen: Modellversuche starten, Austausch mit Lehrenden anstoßen.
Lernpartnerschaften etablieren: Gespräche mit Lehrenden über Rollenverständnis führen.
Kulturwandel fördern: Öffentlichkeitsarbeit für angstfreies, kooperatives Studieren.
Machstrukturen abbauen: Kritikfähigkeit fördern, Hierarchien hinterfragen.
Internationalismus, Friedenswissenschaft und Antifaschismus
Studentische Kultur fördern und schaffen
Aus verschiedenen Hintergründen und Weltanschauungen vereint uns der Wunsch nach Veränderung an der HAW hin zu einer Hochschule, die als aktiver Akteur einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen, gerechten und solidarischen Gesellschaft leistet.
Aus unserem Konzept, welches ihr herunterladen könnt, leiten sich folgende Schwerpunkte für unsere Arbeit und Ziele ab.
Unsere Arbeit
Kampagnen, Projekte & Initiativen
Ausfinanzierung und Ausbau des Studierendenwerks
Die Kampagne fordert eine langfristig gesicherte öffentliche Finanzierung des Studierendenwerks, um steigende Mieten, Semesterbeiträge und Mensapreise zu stoppen und soziale Teilhabe für alle Studierenden zu ermöglichen.
Ziel ist es, existenzielle Belastungen für Studierende abzuwenden und Bildung wieder bezahlbar zu machen. Nur so kann das Studierendenwerk seinem sozialen Auftrag gerecht werden und Chancengleichheit sichern!
Barzahlung in Mensen und Cafés ermöglichen
Die Kampagne fordert die sofortige Wiedereinführung der Barzahlung in allen Einrichtungen des Studierendenwerks Hamburg, um den diskriminierungsfreien Zugang zu Mensen und Cafés für alle Studierenden zu gewährleisten. Die Abschaffung von Bargeldzahlungen benachteiligt insbesondere Studierende in prekären Lebenslagen und schafft neue soziale Hürden.
Ziel ist eine soziale, solidarische Hochschule mit guter Infrastruktur und fairen Bedingungen für alle.
Arbeitskreis Friedenswissenschaft
Die Initiative setzt sich für eine friedliche, sozial gerechte und dem Allgemeinwohl verpflichtete Wissenschaft ein, die sich aktiv gegen Krieg und Ausgrenzung stellt.
Lehrende und Lernende fordern eine demokratische, bedarfsgerecht finanzierte Hochschule, die mündige Persönlichkeiten bildet und der Zivilklausel konsequent folgt. Statt Militarisierung braucht es Bildung, Zusammenarbeit und Forschung für eine lebenswerte Zukunft für alle!
Antifaschistische Aktionswochen 2025
Nie wieder darf Wissenschaft sich an Krieg, menschenverachtenden Verbrechen, Unterdrückung und deren Legitimation beteiligen. Stattdessen bedarf es einer konsequenten zivilen, friedlichen und sozialen Orientierung aller wissenschaftlichen Bereiche.
Mit einem vielfältigen Programm aus (Lehr-)Veranstaltungen, Projekten, kulturellen Events, Gedenkformaten und Lesungen würdigen wir – die AG Antifa der HAW zusammen mit dem AStA der HAW – den historischen Widerstand und ziehen daraus Konsequenzen für unser heutiges Handeln.
weBuddy – Programm für internationale Studierende
Das weBuddy-Programm der HAW Hamburg unterstützt neue internationale Studierende beim Einstieg ins Studium und fördert gelebte Willkommenskultur durch persönliche Betreuung. Erfahrene Studierende begleiten die Erstsemester bei organisatorischen Herausforderungen und erleichtern die Orientierung an Hochschule und im Alltag.
Ziel ist es, den interkulturellen Austausch zu stärken, neue Freundschaften zu fördern und internationale Studierende von Anfang an gut zu integrieren.
AStA-Team
Legislaturperiode 2025/26
Vorstand
Sabine Derboven und Tim Meyerfeldt
Tel: +4940 / 28 46 456 – 82
Mail: vorstand@asta.haw-hamburg.de
Finanzen
Johanna Zimmermann
David Spreckels
Tel: +4940 / 28 46 456 – 82
Mail: finanzen@asta.haw-hamburg.de
Das Finanzreferat hat die Aufgabe die Beiträge der Verfassten Studierendenschaft im Sinne der Wirtschaftsordnung zu verwalten. Hierbei wird für jedes Haushaltsjahr (1. März bis 28./ 29. Februar) vom AStA ein Haushaltsplan erstellt, wobei Nachträge dazu entsprechend in einem Nachtragshaushalt aufgeführt werden.
Administrativ koordiniert das Finanzreferat die Aufstellung und Einhaltung des Haushaltsplanes und organisiert in Kooperation mit der Buchhaltung die ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung.
Das Einsetzen der Finanzmittel erfolgt im Sinne der studentischen Selbstverwaltung durch den AStA direkt für Referate, Projekte, möglichst hochschulübergreifende Initiativen und soziale Bewegungen sowie Zuweisungen an die Fachschaftsräte, die Fachschaftsräte-konferenz und an das Studierendenparlament. Zudem können studentische Initiativen auf Antrag gefördert werden.
Hochschulpolitik
Lutz Lorenz
Mail: hopo@asta.haw-hamburg.de
Zur hochschulpolitischen Arbeit des AStAs gehört u.a. die Betreuung und Verwaltung der Gremien und Organe der Studierendenschaft (insbeosndere FSRe, Studierendenparlament) und der akademischen Selbstverwaltung (Departments- und Fakulätsräte sowie der Hochschulsenat, ebenso wir Studienreform- und Prüfungsausschüsse, Berufungskommissionen und weitere Arbeitsgruppen an der Hochschule).
Dabei wollen wir die Kommunikation neu beleben und uns vernetzen, um möglichst viele Studierende an Aktivitäten in der Hochschule zu beteiligen. Wenn ihr etwas am Studium ändern oder Ideen für die Umgestaltung der Hochschule habt, seid ihr hier genau richtig. Auch Themen und Fragen rund um die Arbeit der Fachschaftsräte (FSR) greifen wir gerne auf.
Auch für alles rund um den Strategieprozess HAW 2030 seid ihr hier an der richtigen Adresse.
Soziales
Mail: soziales@asta.haw-hamburg.de
Die soziale Situation von Studierenden ist prekär: Das statistische Bundesamt weist für 2021 einen Anteil von knapp 38 Prozent der Studierenden aus, deren Einkommen unterhalb der Armutsgrenze liegt. Angesichts der hohen Mieten dürfte die Lage in Hamburg besonders schwierig sein.
Bei einer Befragung von Studierenden an der HAW zeigten rund die Hälfte aller Befragten Anzeichen von Depressionen. Ebenfalls etwa die Hälfte machten Angaben, die auf Angsterkrankungen hindeuten. Wir haben es also mit erheblichen Belastungen an der Hochschule zu tun. Zentral für die Verbesserung der Situation ist die Verbesserung der finanziellen Lage von Studierenden sowie Strukturen für Teilhabe zu schaffen und damit auch einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit zu leisten.
Zivilcourage & Antidiskriminierung
Friederike Szillat
Mitarbeiterin im Bereich Antidiskriminierung und Zivilcourage
Mail: friederike.szillat@asta.haw-hamburg.de
Wir wollen an der Hochschule eine diskriminierungskritische und zivilcouragierte Kultur fördern. Dies erfordert die Initiative aller auf dem Campus. Es lässt sich jedoch leichter sagen als umsetzen. Deshalb entwickeln wir handlungsorientierte Werkzeuge und Methoden, die Studierenden dabei helfen, Diskriminierung und andere Ungerechtigkeiten im Hochschulalltag zu erkennen und aktiv zu begegnen.
Unser Ziel ist es, eine Hochschule zu schaffen, in der sich Studierende befähigt fühlen, Verantwortung zu übernehmen und sich sowohl für sich selbst als auch für andere einzusetzen.
Durch Workshops und kleine, praxisorientierte Einheiten, die sich derzeit in der Entwicklung befinden, wollen wir konkrete Handlungsmöglichkeiten an euch weitergeben, um eine gerechte und respektvolle Hochschule zu fördern.
Das AStA-Team setzt sich aus einem vom Studierendenparlament (StuPa) gewähltem Team zusammen – der Vorstand, Referate für unterschiedliche Schwerpunkte und Festangestellte.
Wenn du das aktuelle Team unterstützen möchtest, kannst du uns eine E-Mail schreiben oder einen Blick in die Stellenausschreibungen werfen.
Impressionen








Dokumente zum Download
Über den folgenden Link kommst du auf unseren AStA-SharePoint auf dem sich alle Unterlagen (Protokolle vergangener AStA-Sitzungen, Haushaltspläne, Richtlinien, Satzungen und Ordnungen) sowie Logos zum Download befinden. An diesem muss man sich mit seinem HAW Microsoft Account anmelden.
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