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Kundgebung gegen Unterfinanzierung – stop the cuts

15. April @ 16:00

BILDUNG FÜR ALLE IST GUT FÜR ALLE!

Bildung soll befreien. Hochschulen sind weltweit Orte von Widerstand gegen Unterdrückung und für ein besseres Leben aller. Ob zur Lösung globaler Probleme von sozialer Ungleichheit bis Umweltkrise, für eine lebhafte Demokratie und gleiche Teilhabe, für wirksamen Antifaschismus und zivile Konfliktlösung: Die Bedeutung von Bildung und Wissenschaft wächst täglich.
Als Mitglieder der HAW Hamburg wollen wir zu internationalem Austausch und Verständigung für Frieden beitragen. Wir haben hier das Potential, nachhaltige Energie und Mobilität für alle zu erforschen, konfrontierende, kritische Kunst zu schaffen und gesund machende soziale Bedingungen zu entwickeln – für die Verwirklichung der Menschenrechte hier und weltweit.
Klingt gut? Ist es auch!

Allerdings ist dies unter den aktuellen Bedingungen kaum möglich, denn die HAW ist massiv unterfinanziert. Im Standort Alexanderstraße muss man zu Fuß in den sechsten Stock, weil mal wieder die Fahrstühle kaputt sind. In der Armgartstraße gibt es nicht mal mehr eine Mensa und am Berliner Tor haben die Informatikstudis leider weder Steckdosen noch Fenster. Die Unterfinanzierung trägt zu einer erheblichen Verschlechterung der Arbeits- und Studienbedingungen bei. In Bergedorf soll die OE quasi eingestampft werden. Der Bachelor-Studiengang Textildesign wurde gänzlich abgeschafft. Die Einwerbung sogenannter Drittmittel erhöht die Abhängigkeit von Unternehmen, auch aus der Rüstung. Fehlende Tutorien und Materialien, kaputte Maschinen und Überlastung z.B. durch fehlendes Personal in der Verwaltung oder unbesetzte Professor:innenstellen machen gutes Lernen und Lehren unmöglich – das ist kein Naturgesetz und zügig zu ändern! Bildung und Wissenschaft im öffentlichen Interesse muss durch öffentliche Mittel finanziert werden. Warum soll überhaupt und erst recht in einer reichen Stadt wie Hamburg Bildung um ihre Existenz bangen (hier leben über 40.000 Millionär:innen)? Warum bewirbt sich der Hamburger Senat lieber auf Olympia, als die Finanzierung der Hochschulen zu sichern?

Dass an Bildung gespart wird, ist ein bundesweites Phänomen – angeblich sei kein Geld da. Mit hunderten Milliarden fürs Militär wird allerdings deutlich, dass das nicht stimmt. An Unis und Hochschulen von Hamburg bis Tübingen, von Köln bis Jena und in ganz Deutschland sind deshalb immer mehr Menschen gegen Kürzungen aktiv!

Auch wir an der HAW sagen ES REICHT! Wir haben besseres vor, als den Mangel zu
verwalten!

Wir fordern das Hochschulpräsidium auf, weitere Kürzungen abzulehnen und sich dem
Protest der Hochschulmitglieder für mehr Geld anzuschließen!

Wir fordern den Hamburger Senat auf, massiv in die Schulen, Hochschulen und Unis,
Studierendenwerk sowie Kitas, soziale Einrichtungen, Kultur und Gesundheit zu investieren!

Wir fordern alle auf: kämpft mit uns!

 

Kundgebung am 15.04.2026, ab 16 Uhr, vor dem Gebäude Berliner Tor 5

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