Liebe Kommiliton:innen! 

Als Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA), die politische, kulturelle und soziale Interessenvertretung aller Studierenden der HAW, laden wir euch zu Beginn des Wintersemesters 2026/27 zu einem kritischen Semestereinstieg ein! Ob ihr ältere Semester seid oder Erstis, wir freuen uns darauf, euch zu sehen! 

Hier findet ihr im Folgenden die verschiedenen Veranstaltungen. 

Euer AStA

Stadtrundgang “Zwischen Elbe und Epidemie” 

Montag, 28.09.26, Treffen 14:30 Uhr, U/S Landungsbrücken auf der Fußgängerbrücke

Gesundheit ist politisch. Wie gestalten wir sie mit?

Diese und weitere Fragen stellen wir uns auf diesem interaktiven Stadtrundgang durch die Innenstadt Hamburgs. An geschichtsträchtigen Orten wie z.B. dem Treffpunkt der Weißen Rose in Hamburg, dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin oder dem Hamburger Rathaus wollen wir gemeinsam die Spuren der öffentlichen Gesundheit entdecken und diskutieren, was wir für heute aus der Geschichte lernen können – alle sind dazu eingeladen!

Der Rundgang wird von Aktiven aus der Fachschaft der Gesundheitswissenschaften an der HAW Hamburg organisiert. Wir bitten um eine An- bzw. Abmeldung per Mail an leonie.corinth@haw-hamburg.de, um die Teilnehmer:innenzahl im Blick zu haben und weitere Infos zu versenden – ihr könnt aber auch spontan vorbei kommen!

Da die Veranstaltung leider verschoben werden musste, können sich Interessierte für einen neuen Termin weiter melden!
 

1933 Bücherverbrennung, wo heute die HAW steht? 

Als AG Antifa setzen uns für ein Denkmal ein 

Dienstag, 29.09.26, 15 Uhr Treffpunkt: Vor Berliner Tor 5

Im Mai 1933 verbrannten faschistische Studentenorganisationen in ganz Deutschland die Werke von humanistischen, pazifistischen und kommunistischen Autor:innen. Damals gingen die Schriften von Thomas Mann, Carl von Ossietzky, Rosa Luxemburg, Anna Seghers, Kurt Tucholsky, Erich Maria Remarque, Karl Marx und vielen weiteren in Flammen auf. Die Faschisten fürchteten ihre aufklärerischen Gedanken, weil sie eine Perspektive auf eine gerechtere, solidarische Welt aufzeigen. Und weil sie – damals wie heute – unbequem sind.

Am 30. Mai 1933 fand eine solche Bücherverbrennung auf dem damaligen Lübecker Torfeld statt. Dort steht heute unser Campus Berliner Tor der HAW! Darum setzen wir uns als AG Antifa zusammen mit anderen Akteuren der Stadt Hamburg für ein Denkmal an dem Ort ein!

Wir laden euch ein, zusammen mit uns den historischen Ort aufzusuchen und ins Gespräch zu kommen, welche Bedeutung insbesondere Bildung und Wissenschaft hat, gegen rechts wirksam zu sein. Die Wahlergebnisse in Sachsen- Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und auch Berlin sind ein Weckruf an uns alle. Mit Informationen zur Geschichte und Lesung aus verbrannter Literatur!

Filmschau: “Kein Land für Niemand” 

Dienstag, 29.09.26, Ab 18:00 Uhr, Raum 1.10 Berliner Tor 5

Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise. Die Dokumentation beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft, aber auch auf ziviles Engagement. Sie begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer, dokumentiert die katastrophale Lage aus der Luft und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz Gewalt und tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben. Wir wollen im Anschluss diskutieren, was wir als Studierende für die Verwirklichung, der aus Faschismus und Weltkriegen gezogenen Konsequenzen wie z.B. die vollständige Durchsetzung des Grundrechts auf Asyl tun können

Stop the Cuts!
Bannermalen gegen die Unterfinanzierung #hawehrtsich 

Mittwoch 30.09.26, 13-16:00 Uhr, Raum 0.15 (Kontrabar), Alexanderstraße 1

Die HAW Hamburg ist seit Jahren massiv unterfinanziert und weitere Kürzungen sind angekündigt. Die negativen Auswirkungen sind jetzt schon gravierend, nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich. Denn Bildung im eigentlichen Sinne bedeutet nicht Credit Points fürs Reproduzieren von Wissen zu sammeln, sondern es geht darum unser aller Lebensbedingungen konkret mitzugestalten – durch Wissenschaft, durch das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen für eine friedliche, soziale und demokratische Entwicklung!

Wir fordern Geld in Bildung statt in Rüstung. In Soziales statt in Militarisierung. In Kulturförderung statt in Rheinmetalls Rachen. Zusammen mit anderen Hamburger Hochschulen haben wir im vergangenen Semester vielfältigen Protest organisiert, u.a. eine Demonstration mit über 7000 Menschen.

Daran wollen wir anknüpfen. Kommt dazu, und lernt uns bei Bannermalen, Musik und Getränken kennen!

Antifaschistischer historischer Campusrundgang

Donnerstag 01.10.26, 14:00 Uhr, Treffpunkt: vor Berliner Tor 5

Mit der Gleichschaltung der Universitäten und Hochschulen im Faschismus wurde die Aufgabe der Wissenschaft, die „Mühsal menschlicher Existenz zu erleichtern“ (Bertolt Brecht), mit der Rechtfertigung und Möglichmachung von Vernichtung und Krieg ins Gegenteil verkehrt. Beispielsweise der Flugzeugbau, 1935 auch als Studiengang an der Vorgängerorganisation der HAW Hamburg eingerichtet. Dagegen gab es Widerstand – an der Uni Hamburg wirkten z.B. die Humanisten der Hamburger Weißen Rose.

Um heute für eine antifaschistische Wissenschaft einzutreten, müssen wir uns unserer historischen Verantwortung bewusst werden.

  • Welche Geschichte haben unsere Studiengänge?
  • Welche Rolle spielten Fahrzeugbau oder Soziale Arbeit im Faschismus?

Gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren der Vorgängerorganisationen der HAW und lernen aus dem Gestern für ein solidarisches Heute.

AStA Pub Quiz! 

Donnerstag 01.10.26, 17:00 Uhr – BT 21 Raum 503

Wie alt ist die Uni eigentlich? Was bedeutet AStA? Knobeln und Team Arbeit ist ein großer Teil des Studierens und natürlich auch bei einem Pub Quiz! Freut euch auf einen lustigen Abend mit euren Kommilitonen und vielen Fragen rund um die Hochschule, Hamburg und Co. Kommt einfach vorbei – kein Vorwissen nötig!