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"FREIHEIT IST DAS RECHT, ALLES ZU TUN, WAS ANDEREN NICHT SCHADET." PIERRE J. PROUDHON
AKTUELLES
Offener Brief

Sehr geehrtes HAW-Präsidium, Prüfungsausschussvorsitzende und Professor*innen,

die aktuelle Lage durch den Hackerangriff auf die HAW ist für alle Beteiligten sehr belastend. Seit Ende letzten Jahres haben über 3000 Studierende die folgende Petition unterschrieben: https://www.change.org/p/server-ausfall-an-der-haw-verschiebung-der-klausurenphase-fristen- oder-zweittermine

Seit dem 26.12. haben die Studierenden keinen Zugriff mehr auf die IT-Systeme der HAW. Der Zugang zu den Studienmaterialien ist essenziell für eine gute Prüfungsvorbereitung und gerade die Ferien hätten dafür genutzt werden können.
Durch den fehlenden Zugang zu EMIL, den (Online-) Bibliotheken, der HAW-Cloud, welche viele Studierende zur Speicherung ihrer Daten nutzen, ist das Lernen erheblich eingeschränkt. Für bestimmte Fächer fehlt auch der Zugang auf spezifische Systeme, wodurch eine praktische Vorbereitung unmöglich wird.

Die Studierenden sind untereinander sehr unterschiedlich vernetzt und durch den fehlenden Zugriff auf die Kommunikationssysteme der HAW fiel die Verständigung mit den Beschäftigten weitestgehend weg. Erschwerend kamen widersprüchliche Aussagen der HAW über offizielle Social-Media-Kanäle und der HAW-Website hinzu.

Wir begrüßen die Bemühungen der HAW zur Reduzierung der entstandenen Nachteile und verstehen, dass diese Situation eine Ausnahmesituation für alle Beteiligten darstellt. Dennoch erachten wir die bisherigen Maßnahmen als noch unzureichend. Nicht alle Studierenden können sich eine Verlängerung des Studiums leisten. Daher muss es Studierenden ermöglicht werden, ihr Studium in der bisher geplanten Zeit erfolgreich abzuschließen. So hilft zum Beispiel Dualen Studierenden, freigestellten Studierenden, sowie Studierenden, die Stipendien oder Bafög beziehen, ein Nichtzählen von Fehlversuchen allein nicht. Auslandsstudierenden, Studierenden mit entsprechenden terminlichen Verpflichtungen, ist nur durch eine zweite Prüfungsphase wiederum nicht geholfen.

Um trotz der Umstände eine faire Prüfungsphase für alle Studierenden zu schaffen und die Auswirkungen auf die Studiendauer zu minimieren, fordern wir:

  • Ergänzende (nicht alternative) zweite Prüfungsphase für alle Studiengänge

  • Keine Eintragungen von Fehlversuchen für alle Prüfungen des Wintersemesters 2022/23

  • Rückwirkende Regelung zu bereits absolvierten Prüfungen in aktueller Prüfungsphase

  • Abschaffung der Voraussetzungen von aufbauenden Modulen

  • Konsequenzen einer Nicht-Anmeldung und eines wahrgenommenen Rücktritts dürfen

    nicht zum Nachteil der Studierenden führen

  • Herstellung von alternativen Zugangsmöglichkeiten zu spezifischen Systemen, wie

    juristischen Datenbanken für PuMa Studierende

  • Einheitliche Kommunikation über alle genutzten Kanäle

  • Weitere kulante Anpassungen, wie Fristverlängerungen für Hausarbeiten,

    Abschlussarbeiten und Ähnlichem

    Gez.
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