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"UNTIL THE PHILOSOPHY WHICH HOLD ONE RACE SUPERIOR, AND ANOTHER INFERIOR, IS FINALLY, AND PERMANENTLY, DISCREDITED AND ABANDONED, EVERYWHERE IS WAR." BOB MARLEY
REFERATE
Referat
Soziales

... und Ökonomisches

In Zeiten schnellen Wandels und sich zuspitzender sozialer Ungleichheit wachsen die Ansprüche an Bildung und Wissenschaft, durch fundierte Erkenntnisse an einer zivilen und nachhaltigen Lösung der sozialen, politischen und internationalen Konflikte mitzuwirken.

Die Unterfinanzierung der Hochschulen hat jedoch negative Auswirkungen auf Studien- und Beschäftigungsbedingungen und behindert alle Hochschulmitglieder, die Inhalte von Lehre und Forschung zu Gunsten gesellschaftlicher Problemlösungen weiterzuentwickeln.

Dies lässt sich exemplarisch an dem Studiengang Soziale Arbeit an der HAW verdeutlichen.  Durch die Sparmaßnahmen der Politik, verschärft durch die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse, werden öffentliche Bereiche (Soziales, Bildung, Gesundheit, Wohnen, Mobilität..) nicht ausreichend finanziert, was die soziale Spaltung fördert, da die Mittel zur Erreichung der gesellschaftlichen Ziele ungleich verteilt sind. Es werden also mehr Menschen dazu gedrängt, Hilfen der Sozialen Arbeit in Anspruch zu nehmen.

Gleichzeitig wurden trotz des Fachkräftemangels im Sozialwesen die Ressourcen und Professor*innen-Stellen an der Hochschule abgesenkt und die Zahl der Studienplätze herabgesetzt, also an der Ausbildung qualifizierter Fachkräfte gespart.

Dabei gibt es genügend motivierte Menschen, die ihre berufliche Perspektive in der Sozialen Arbeit sehen. Im Wintersemester 2018/2019 bewarben sich über 2000 Menschen, wobei nur 232 von ihnen einen Studienplatz an der HAW erhalten haben. Der großen Nachfrage nach einem Studienplatz wird mit Zulassungsbeschränkungen begegnet, die von einigen abgelehnten Berwerber*innen durch das 'Einklagen' umgangen werden. Die Hochschule wehrt sich gegen diese motivierten Menschen, anstatt sich für eine bessere Finanzierung und mehr Studienplätze einzusetzen, also die Ursache des Problems zu bekämpfen.

Das Recht auf freie Wahl des Berufs und der Ausbildungsstätte (Art.12 GG) kann nur realisiert werden, wenn Hochschulen und Universitäten über ausreichende Mittel verfügen und Interessierte nicht von den hohen Kosten eines Studiums abgeschreckt werden.

Lernen, Forschen, sich entwickeln und engagieren auch außerhalb der eigenen Disziplin, dafür müssen Studierende frei von existenzieller Bedrängung sein. Eine umfassende BaföG-Reform und ein bedarfsgerecht finanziertes Studierendenwerk (günstiges Wohnen, Essen, Beratung) sind notwendig, um die ökonomische Situation der Studierenden zu verbessern.

Gute Bildung, die allen Menschen zugänglich gemacht wird, ist die Grundlage für eine demokratische, aufgeklärte und gerechte Gesellschaft.

Ausfinanzierte Hochschulen und Universitäten und bessere finanzielle Bedingungen der Studierenden sind möglich und notwendig für eine positive Allgemeinwohlentwicklung.

Deshalb organisieren wir uns als Studierende und unterstützen unter anderem Aktivitäten, wie die „Volksinitiative für ein Hamburger Gesetz zur Streichung der Schuldenbremse aus der Verfassung der Freien und Hansestadt Hamburg“, soziale Bewegungen, Bündnisse und alle, die sich für bessere Bedingungen einsetzen wollen.

Der Kontakt für dieses Referat ist noch in Bearbeitung.

"UNTIL THE PHILOSOPHY WHICH HOLD ONE RACE SUPERIOR, AND ANOTHER INFERIOR, IS FINALLY, AND PERMANENTLY, DISCREDITED AND ABANDONED, EVERYWHERE IS WAR." BOB MARLEY
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