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"UNPOLITISCH SEIN HEIßT POLITISCH SEIN, OHNE ES ZU MERKEN."
ROSA LUXEMBURG
AKTUELLES
Stellungnahme "We want our worls back"

Solidarität mit den Veranstalter*innen der "We want our world back!"-Konferenz! 

Was ist passiert?

Dieses Wochenende sollte die internationalistische Konferenz im Audimax der Uni Hamburg stattfinden. Die Konferenz, zu der sich über 1.300 Menschen angekündigt haben, wurde schon lange im Voraus vom AStA der Uni Hamburg gemeinsam mit dem Network for an Alternative Quest organisiert und gehört zu der Reihe „Die kapitalistische Moderne herausfordern“, die bereits seit Jahren an der Universität stattfindet.

Jetzt hat der Präsident der Universität auf Anraten des Verfassungsschutzes den Veranstalter*innen die Räume kurzfristig abgesagt. Der Grund für die Absage ist, dass auch kurdische Gruppierungen an der Organisation beteiligt sind.
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Hochschulpräsidium in Hamburg versucht dem AStA Räume für Veranstaltungen zu entziehen. Schon 2017 hat der damalige Präsident der HAW dem AStA die Räume für eine G20 Aktionskonferenz kurzfristig absagen wollen. 
Das haben wir uns damals nicht gefallen lassen und wir lassen uns das auch heute und in Zukunft nicht gefallen.
2017 hat das Verwaltungsgericht entschieden, dass die G20 Aktionskonferenz in den Räumen der HAW stattfinden darf.
Aber dass die Studierendenvertretungen 2017 und heute vor Gericht darum kämpfen müssen auch Gesellschafts- und Systemkritische Veranstaltungen an den Hochschulen zu machen weil die Hochschulleitung sich quer stellt ist ein Armutszeugnis für eine Hochschulleitung in einer Demokratischen Gesellschaft.
Politische und Gesellschaftliche Bildung gehört an die Hochschulen und Universitäten.
Eine der im Hamburger Hochsschulgesetz festgelegten Aufgaben der Studierendenschaften ist die Politische Bildung der Studierenden. 
Das Kapitalistische System, in dem wir leben, ist allgegenwertig und das macht es umso notwendiger alternative Perspektiven aufzuzeigen und Raum für Diskussionen zu bieten um Menschen die Möglichkeit zu geben sich eine eigene Meinung zu bilden.

Nun zeigt sich abermals das faschistische Gesicht des Verfassungsschutzes: Von der Agenda abweichende Meinungen werden kriminalisiert und zensiert. 
Dass der Präsident der UHH seine Machtposition nutzt um diese Aufgabe zu blockieren, ist erschreckend. Hier sehen wir einen ganz klaren Eingriff in die Meinungsfreiheit und die der Wissenschaft.

Die Freiheit von Lehre und Wissenschaft sowie das Recht auf freie Meinungsäußerung gillt es mit allen Mitteln zu verteidigen.

Wissenschaft muss antifaschistisch sein.

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ROSA LUXEMBURG
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